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925er Silber
Bereits seit 5000 vor Christus wird das Edelmetall Silber von Menschen verarbeitet. Dabei konnte Silber in grauer Vorzeit noch in sehr geringer Tiefe direkt an der Erdoberfläche gefunden werden und wurde besonders populär, als man gegen 600 vor Christus daraus die ersten Silbermünzen herstellte.
Reines Silber, welches man auch “gediegenes Silber” nennt, ist in der Natur heute sogar noch seltener zu finden als Gold. Nur knapp 20.000 Tonnen Silber werden jährlich gewonnen, häufig zusammen mit anderen Metallen als Nebenprodukt von Kupfer, Blei und Zink. Der größte Silberproduzent der Welt ist Mexiko vor Peru und Australien, China und USA. Etwa ein Viertel der Silberproduktion stammt aus dem Recycling von silberhaltigem Schrott. Der Anteil des Recycling-Silbers ist in den letzten Jahren konstant angestiegen.
Was ist Sterlingsilber?
Den Begriff Sterlingsilber hat jeder schon einmal gehört, was damit genau gemeint ist, wissen nur die wenigsten. Sterlingsilber bezeichnet eine bestimmte Zusammensetzung von Silber, d.h. eine Legierung, die aus 92,5 % reinem Silber und 7,5 % anderen Metallen, wie normalerweise Kupfer besteht. Dies bedeutet, dass 1000 Gramm Sterling-Silber 925 Gramm reines Silber enthalten.
Wikipedia erläutert die Bezeichung Sterlingsilber wie folgt: “Der Name bezieht sich auf das britische Pfund Sterling, Sterlingsilber war das Münzmaterial der frühen englischen Silberpennies, der sogenannten “Sterlinge” (…) mit einem Gewicht von 1,555 Gramm. Sterlingsilber wird heute vor allem für Silberschmuck, -münzen, -medaillen, oder -besteck verwendet.”
Eigenschaften von Silber
Grundsätzlich ist Silber farblich heller als alle anderen Metalle und besitzt eine hohe Polierfähigkeit sowie ein besonderes Reflexionsvermögen. Das sogenannte "weiße Metall" ist unkompliziert zu verarbeiten und reagiert nur mit einigen wenigen chemischen Substanzen. Da Silber in seiner Reinform zu weich ist, wird es als Legierung d.h. Mischung zusammen mit Kupfer verwendet. Die Mischung mit Kupfer als Sterling-Silber ist dann härter und in der Farbe etwas rötlicher.
Da Keime oder Bakterien auf einer Silberoberfläche nicht überleben können, wird Silber auch in der Lebensmitteltechnik oder der Pharmazie eingesetzt. Ungefähr ein Drittel des weltweiten Silberbestandes wird zur Herstellung von Schmuck oder Silberwaren (wie z. B. Besteck) verwendet.
Feingehalt von Silberschmuck
Der sogenannte Feingehalt sagt etwas über den Masseanteil des höchstwertigen Edelmetalls eines Schmuckstückes oder einer Münze oder auch eines anderen metallischen Gegenstandes aus. Der Feingehalt wird in Promille, d.h. in 1000 Teilen des Gesamtgewichts, angegeben.
Mit einem Feingehaltstempel wird der jeweilige Feingehalt - wie z.B. bei 925er Silber - in ein Schmuckstück geprägt bzw. gestempelt.





