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Notfallhilfe für Tierheime

Das Logo der Hilfsorganisation Deutscher TierschutzbundProjektpartner: Deutscher Tierschutzbund e.V. Das Logo des deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.

Projektstandort: Deutschland, bundesweit

Projektstart: Januar 2010

Wen kann ich unterstützen? Deutsche Tierheime in Not

Überblick über die Leistungen des Feuerwehrfonds:

  • Hilfe für Tierheime in plötzlichen Notsituationen
  • Futterspenden
  • Tierrettungsaktionen
  • Finanzierung von Tierarzt- und Betreuungskosten
  • Übernahme von unerwartete Reparaturmaßnahmen
  • Notaufnahmestationen

Die Mitarbeiter der dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime und -vereine leisten täglich herausragende Arbeit. Doch trotz der häufig ehrenamtlichen Arbeit haben die Einrichtungen enorme finanzielle Belastungen zu tragen. Die Lage der Tierheime bleibt trotz überstandener Wirtschaftskrise angespannt, was sich durch immer mehr Tiere, immer längere Verweildauer und geringere Unterstützung durch die Kommunen bei gestiegenen Kosten auswirkt. Gleichzeitig gehen die Einnahmen bzw. Spenden zurück und somit fehlt Geld für Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen. So können selbst alltägliche Aufgaben und Projekte häufig nicht oder nur schwer bewältigt werden. Kommen dann noch unerwartete Notsituationen hinzu, ist schnelle Hilfe gefragt. Um in solchen Fällen unterstützen zu können, hat der Deutsche Tierschutzbund den sogenannten "Feuerwehrfonds" gegründet.  

Wohin fließt mein Geld?

Im Bankenwesen dienen die sogenannten Feuerwehrfonds dazu, die Einlagen von Kunden zu sichern. Im Falles des Feuerwehrfonds des Deutschen Tierschutzbundes sind es die angeschlossenen Tierheime, die vor schwierigen Lagen geschützt werden sollen. Mit der Einrichtung des Fonds beschränkt sich der Tierschutzbund nicht auf ein bestimmtes Projekt oder eine einzelne Aufgabe. Der Fonds soll den angeschlossenen Tierheimen dazu dienen, in den verschiedensten Notsituationen unbürokratische und direkte Hilfe zu erhalten.

Bei der Arbeit in deutschen Tierheimen müssen die Mitarbeiter und Mitglieder mit wenigen Mitteln viel bewegen. Schon im regulären Tierheimbetrieb kommt es im Zuge der Betreuung und Vermittlung der Tiere zu finanziellen Engpässen. Eine Vielzahl von möglichen Zwischenfällen kann schnell zu noch größeren Problemen führen: Spätestens wenn auf einen Schlag eine große Zahl von Tieren auf einmal aufgenommen werden muss, ein Sturm Teile der Einrichtung beschädigt oder Sanierungen der Gebäude und Gehege anstehen, sind die Tierheime an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angekommen.
Sehen Sie auch die Filmbeiträge des Deutschen Tierschutzbundes in der Rubrik "Über Charity Pride - Filme".

 

 

Beispiel: Schlimmer Fall der Tierhortung

Zu einer unerwarteten Aufnahme einer großen Zahl von Tieren kommt es in Tierheimen unter anderem durch sogenanntes Animal Hoarding (zu deutsch: Tierhortung). Dieser Fachausdruck bezeichnet eine psychische Störung, die zum krankhaften Halten und Sammeln von lebenden Haustieren führt. Der Halter der Tiere ist dabei nicht in der Lage, die Missstände zu erkennen, welche sich zwangsläufig durch die Hortung vieler Tiere auf engem Raum ergeben. Oftmals drohen die Tiere infolge mangelhafter Fütterung und schlechter tierärztlicher Versorgung zu verwahrlosen.

Geretteter Hund im Tierheim Troisdorf in der Obhut des Tierschutzbundes
Dem Tiersammler ist er entkommen! Mittlerweile hat er ein neues Zuhause gefunden.

„Sprachlose Retter: 84 Tiere aus Käfig-Hölle gerettet“ - So und ähnlich stand es in den Zeitungen, als wieder einmal ein Fall von Animal Hoarding (zu Deutsch etwa Tiersammelsucht) aufgedeckt wurde. 14 Hunde, 45 Kaninchen, eine Katze, 11 Hamster und zahlreiche Meerschweinchen wurden aus einer Wohnung geholt und mussten von einem Tag zum anderen in dem uns angeschlossenen Troisdorfer Tierheim untergebracht und medizinisch versorgt werden. Die Tiere wurden unter unsäglichen Bedingungen gehalten: In völlig verdreckten, verkoteten und abgedunkelten Zimmern hausten die Hunde. Es stank bestialisch. Die Katze lebte im Müll, war völlig abgemagert und übersät mit Parasiten. Die Kaninchen hoppelten durch ihren eigenen Unrat. Und die Meerschweinchen und Hamster hatten in ihrer Not aus ihren eigenen Ausscheidungen Häuschen gebaut! Fast unvorstellbar, dass es inzwischen allen Tieren wieder gut geht! Das Tierheim hat damit einen unglaublichen Kraftakt geleistet. Die Kosten für die Rettungsaktion waren allerdings enorm.

Dies ist ein typisches Beispiel für einen Notfall, den ein einzelner Tierschutzverein allein nicht tragen kann. Die logistischen und finanziellen Hilfestellungen des Deutschen Tierschutzbundes sind daher zunehmend gefragt. Denn er hilft unmittelbar - wie in dem geschilderten Fall und bei zahlreichen weiteren Leidensgenossen, die inzwischen in liebevolle Hände vermittelt werden konnten.

Was kann mit meinem Geld für den Feuerwehrfonds bewegt werden?

Die Hilfen, die über den Feuerwehrfonds finanziert werden, richten sich nicht an ein bestimmtes Tierheim oder Projekt. Mit Ihrer Unterstützung erreicht der Fonds über 500 Tierheime, und tausenden von Tieren kann geholfen werden. Die Not der Tiere ist groß, und über den Feuerwehrfonds können Notsituationen entschärft und tierschützerische Projekte aufrechterhalten werden.

Weitere Informationen zu diesem Projekt und Möglichkeiten der Unterstützung erhalten Sie auf der Website des Deutschen Tierschutzbundes.

 
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